Mario Götze taucht seinen Kopf in eiskaltes Wasser, Eisbad

Eisbad – die eiskalte Regeneration

 

„Eis, Eis, Tonne.“ Diese Zeilen wurden dank Fußball-Weltmeister Per Mertesacker im Sommer 2014 berühmt. Gemeinsam mit den BVB-Profis Mario Götze, Andre Schürrle, Erik Durm und Roman Weidenfeller hatten Mertesacker und die Nationalmannschaft im WM-Achtelfinale kurz zuvor Algerien mit 2:1 nach Verlängerung besiegt. Schürrle erzielte das 1:0 und bereitete das 2:0 vor.

Vor allem blieb aber folgender Spruch von Mertesacker in Erinnerung:

„Ich lege mich jetzt drei Tage in die Eistonne, und dann werden wir das Spiel in Ruhe analysieren."

Millionenfach wurde das ZDF-Interview bei YouTube geklickt, avancierte zu einem Running-Gag während der Weltmeisterschaft. Doch an dieser Stelle müssen wir einmal (schmunzelnd) den Zeigefinger heben: Keine gute Idee, Per! Denn: Viel zu kalt, viel zu gefährlich. Das Eisbad dient als Regenerationsmaßnahme und sollte auf keinen Fall über längere Zeiträume besucht werden.

Nach harten Laufbelastungen – wie sie bei den BVB-Profis in intensiven Spielen regelmäßig auftreten – ist diese Art von Regeneration ideal. Ein positiver regenerativer Effekt kann erwartet werden. Außerdem wird die Durchblutung im gesamten Körper angeregt.

Ihr wollt auch bei euch daheim eiskalt regenieren? Hier das perfekte Eisbad-Rezept für Zuhause:
 

  • Badewanne mit kaltem Wasser füllen
  • 4 bis 6 Kilo Eiswürfel hinzugeben
  • 10 bis 15 Grad Eisbad-Temperatur
  • 10 Minuten im Eisbad bis zum Hüftbecken verbringen (maximal)
  • Shorts und Shirts anbehalten

Oder ihr versucht es erstmal mit Kneippen ;-)


Das Eisbad zur aktiven Regeneration ist selbst für die Frostbeulen unter uns zu empfehlen. Und wie deutlich zu erkennen ist: Man kann dabei – wie die BVB-Profis Mario Götze und Erik Durm – sogar eine Menge Spaß haben.