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Die BVB Spieler laufen auf das Spielfeld auf

Sonnenbrand-Flavour

So können sich Fußballer vor der prallen Sonne schützen.

90 Minuten knallharter Sonntagsfußball, heißt du bist vollgepumpt mit Adrenalin und konzentrierst dich voll und ganz auf das Spiel. Da vergisst man schnell, dass man bei 30 Grad in der prallen Mittagssonne seine Kilometer sammelt. Wer nicht vorsorgt, sieht schnell rot – im Spiegel – und muss erstmal wie Marco Reus auf dem Rücken schlafen.

Wie du ein Fußballspiel bei 30 Grad ohne „Sonnenbrand-Flavour“ überstehst, liest du hier.

Doch zunächst, was ist ein Sonnenbrand überhaupt?

Starke Sonneneinstrahlung (UV-Strahlung) und künstliche Strahlungsquellen (Solarium) können Zellschäden und Entzündungen der Haut zur Folge haben. Die Haut ist gerötet, juckt und eventuell bilden sich Blasen. Später schuppt sich die Haut. Zudem können unschöne Nebenerscheinungen wie Fieber, Übelkeit oder Kreislaufbeschwerden auftreten. In diesem Fall solltest du unbedingt einen Arzt aufsuchen! Wer sich oft und viel ungeschützt der Sonne aussetzt, erhöht das Risiko von Hautkrebs. Außerdem altert die Haut schneller.

Unbedingt auf geeignete Sonnenschutzmittel achten!

Im besten Fall schmierst du dich eine halbe Stunde vor Spielbeginn mit einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF) ein. Wichtig ist dabei aber, dass du deinen Hauttyp und die entsprechende Sonnenempfindlichkeit richtig einschätzt. Je heller der Hauttyp, desto höher der benötigte Lichtschutzfaktor.

Hauttyp I hat helle Haut mit Sommersprossen, blonde oder rote Haare und blaue oder grüne Augen. Nach 5 bis 10 Minuten bekommt er einen Sonnenbrand, die Haut bräunt jedoch nicht.

Hauttyp II hat ebenfalls helle Haare und blaue oder grüne Augen und bekommt nach 10 bis 20 Minuten einen Sonnenbrand. Er bräunt kaum.

Hauttyp III hat dunkle Haare und braune Augen. Die Haut bräunt gut, ein Sonnenbrand tritt nach 20 bis 30 Minuten auf.

Hauttyp IV ist von Natur aus dunkel, bräunt schnell und problemlos und bekommt erst nach 40 Minuten einen Sonnenbrand.

Mit dem Sonnenschutzmittel verlängerst du die Zeit, die du in der Sonne sein kannst. Faustregel: Mit einer Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 20 kannst du 20 Mal so lange in der Sonne Fußball spielen wie ohne Schutz. Danach musst du dich erneut eincremen. Wer sich zweimal direkt hintereinander mit LSF 20 eincremt, hat nicht LSF 40 auf der Haut.

Je gründlicher du dich eincremest, umso besser wirkt der Schutz. Beim Spray musst du aufpassen, dass der Schutzfilm nicht zu dünn ist, Sonnencreme ist sicherer. Die meisten Leute sind zu sparsam mit dem Sonnenschutzmittel. Merke dir: Als normal großer Mensch brauchst du etwa drei gehäufte Esslöffel, um deinen ganzen Körper einzucremen.

Allergiker sollten unbedingt vor dem Kauf einer Sonnencreme die Inhaltsstoffe checken. Cremes mit Emulgatoren und Konservierungsstoffen sollten unbedingt vermieden werden.

Bei Sonnenbrand: Sofort raus aus der Sonne!

Solltest du nun doch mal vergessen haben dich einzucremen wie Marco und glühst wie ein Feuermelder, dann helfen kühlende, feuchte Umschläge und Feuchtigkeitsgels und -lotionen. Diese kannst du mehrmals am Tag auf deinen Sonnenbrand auftragen. Außerdem: Viel trinken hilft viel! Am besten nimmst du Flüssigkeit in Form von Wasser, Tee oder Saftschorlen zu dir. In der Apotheke erhältst du Cremes, Gele und Lotionen mit Kortikosteroiden sowie Schmerztabletten, die Linderung bringen.

Sehr starke Verbrennungen sind erkennbar an Bläschen, Fieber und Schüttelfrost. In diesem Fall solltest unbedingt einen Arzt aufsuchen. Gegebenenfalls werden dir entzündungshemmende Wirkstoffe verschrieben.

Weitere Informationen zum Thema Sonnenschutz findest du im IKK-Ratgeber Gesundheit unter
www.ikk-classic.de.