Physiotherapeut Thomas Zetzmann verarztet einen Muskelkrampf

Alles Banane, oder was? Muskelkrämpfen vorbeugen

 

Bananen sind wertvolle Lieferanten von Kohlenhydraten, Wasser, Vitaminen und Mineralstoffen, die gut vom Körper aufgenommen werden und für volle Energiespeicher sorgen.

Bananen „krumm“ nehmen ist für Fußballer also tabu, denn sie gehören zu den wichtigsten und beliebtesten Sportnahrungsmitteln. 

Auch in der Kabine unserer Dortmunder Jungs gibt es unter anderem Bananen, um neben Kohlenhydraten auch Magnesium zu sich zu nehmen. Denn wer neben ausreichender Flüssigkeitsaufnahme auf eine ausgiebige Magnesiumversorgung achtet, der kann unangenehme Muskelkrämpfe vermeiden und ist in den entscheidenden Spielmomenten topfit. 

So kann ein Magnesiummangel verhindert werden: 
 

  • Stress vermeiden! Denn Stress erhöht den Bedarf an Magnesium. 
  • Ausreichend Trinken! Vor allem isotonische und elektrolythaltige Getränke (nährstoffreiches Mineralwasser, Apfelschorle oder auch alkoholfreies Bier). 
  • Auf dem Essensplan sollten Bananen, Nüsse und Vollkornprodukte als gute Magnesiumlieferanten stehen. 

 

 

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Erwachsenen die tägliche Aufnahme von 300 bis 400 Milligramm Magnesium. Eine Banane hat im Durchschnitt 35 Milligramm dieses Minerals. Allerdings müssen die Magnesiumspeicher über einen längeren Zeitraum von bis zu 2 Monaten aufgefüllt werden. Eine einmalige Einnahme reicht nicht aus, um die Speicher nachhaltig zu füllen

Natürlich kann es trotzdem zu Muskelkrämpfen kommen. Bei einem Krampf kontrahiert der betroffene Muskel extrem und unwillkürlich – die Folge sind starke Schmerzen. Für Fußballer bedeutet das oft eine Zwangspause.
Die Ursachen können vielfältig sein und reichen vom erwähnten Mineralstoffmangel über eine schlechte Durchblutung bis hin zu einer Überbeanspruchung der Muskeln. Auch Infektionen oder zu eng geschnürte Schuhe können einen Krampf auslösen. Tritt ein Krampf auf, sind passive Dehnungen und eine Förderung der Durchblutung der betroffenen Körperregion empfehlenswert.

Um sich vor einer Überlastung und dem damit verbundenen Risiko von Muskelkrämpfen zu schützen, starten die BVB-Spieler mit einer umfassenden Lockerung der Muskeln und intensiver Aufwärmung ins Training.
Denn wird die persönliche Belastungsgrenze überschritten, kann es schnell zu Krämpfen kommen. Das Trainingscredo lautet deshalb: Pausen einlegen! Denn Pausen bedeuten Regeneration, in denen Muskeln wachsen können.