Ein BVB-Spieler trainiert mit einem Thera-Band.

Thera-Bänder im Training: Übungen und Wirkungen

Wie und warum Fußballer mit bunten Gummibändern trainieren.

Thera-Bänder im Profifußball? Ja richtig. Blicken wir zurück auf die Vorbereitungen der deutschen Nationalmannschaft unter Jürgen Klinsmann auf die WM 2006, als die DFB-Jungs mit bunten Gummibänder verschiedene Bewegungen und Laufübungen trainierten. 

Damals waren Thera-Bänder ein Trend, heute haben sie sich im Spitzensport, Freizeitsport und in der medizinischen Rehabilitation etabliert. Auch die Athletik- und Fitnesstrainer beim BVB nutzen sie.

Denn die elastischen Gummibänder aus Latex haben im Vergleich zu vielen Kraftmaschinen einen besonderen Vorteil: Spieler können schnelle und explosive Bewegungen trainieren, die vor allem die Schnellkraft fördern und sie spritziger und dynamischer machen.

Der Widerstand der Bänder unterscheidet sich nach verschiedenen Farben:

  • Gelb = leicht
  • Rot = mittel
  • Grün = stark
  • Blau = extra stark

 

Die folgenden Übungen gehören dabei zum Programm:

 

1. Hinterer Oberschenkel: Im Vierfüßlerstand stützt ihr euch mit den Unterarmen ab. Dann wird das Thera-Band flächig um die Fußsohle gelegt und um die Handflächen gewickelt. Die Übung wird ausgeführt, indem das Bein explosiv gestreckt und langsam wieder zum Körper gezogen wird. Wichtig dabei ist es, dass Bein und Oberkörper eine Linie bilden. Nach zehn Wiederholungen wird das Bein gewechselt.

2. Schulter: Stell dich mit dem linken Bein auf das Ende des Thera-Bands und nehme das andere Ende in die rechte Hand. Gegen den Widerstand des Bandes wird der rechte Arm nun nach oben geführt und drei Sekunden lang gehalten. Nach zehn Wiederholungen sind das andere Bein und der andere Arm dran.

3. Oberschenkel: Im hüftbreiten Stand wickelst du das Thera-Band knöchelhoch um deine Beine. Abwechselnd streckst du jetzt deine Beine so hoch wie möglich nach oben und hältst die Positionen jeweils kurz. Diese Übung kräftigt deine Oberschenkel und ist besonders gut für Fußballer. 

 

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