Kaviar auf Blätterteiggebäck

Na sdorówje – für die Gesundheit

Gesunde russische Gerichte.

Die meisten denken, „Na sdorówje“ ist ein russischer Trinkspruch, so etwas wie die Übersetzung von „Prost“. Tatsächlich sagt man es in Russland aber eher, wenn man sich für etwas zu Essen oder Trinken bedankt. Wörtlich übersetzt bedeutet es sinngemäß „Für die Gesundheit“.

Das macht auch durchaus Sinn, denn russisches Essen ist gesund. Wir haben in die russischen Kochbücher geschaut und exemplarisch drei Gerichte herausgepickt, die nicht nur in Russland gut schmecken und gut für die Gesundheit sind.

Borschtsch: Kohl und Rote Beete

Es gibt viele verschiedene Varianten der russischen (und ukrainischen) Nationalspeise, die Basis dieser günstigen und einfachen Suppe ist aber meistens gleich: Rote Beete, Kohl und Kartoffeln. Und ohne Essig oder saure Sahne geht nichts.

Rote Beete ist heutzutage in jedem zweiten Superfood-Smoothie zu finden – aus gutem Grund. Sie enthält viele Nährstoffe und Mineralien wie Natrium, Kalium und Eisen. Die guten Eigenschaften, die Roter Beete zugeschrieben werden, kann man gar nicht alle aufzählen: Gut für die Haut, blutdrucksenkend, schützt Leber und Galle, beugt Herz- und Gefäßkrankheiten vor,… Zusammengefasst: Rote Beete ist gesund.

In der Borschtsch kommt auch noch Weißkohl dazu. Neben positiven Effekten für Blutzuckerspiegel, Cholesterin und Gewicht ist Kohl vor allem für den Magen-Darm-Trakt gesund. Ihr habt bestimmt schon einmal von der Kohlsuppen-Diät gehört? Nichts anderes ist Borschtsch.

 

Buchweizen

In Westeuropa wird Buchweizen gerade zum Superfood hochgelobt, in Russland gehört es schon seit Ewigkeiten zum Speiseplan. Seit Jahrhunderten schwören die Russen auf den Energielieferanten. Trotz seines Namens ist Buchweizen kein Getreide und hat nichts mit Weizen zu tun, ist demnach auch glutenfrei. Es liefert viele Kohlenhydrate und ist proteinreich. Außerdem besticht Buchweizen durch den hohen Gehalt an Eisen, Kalium und Jod.

In Russland ist Buchweizenbrei ein eigenständiges Gericht, es eignet sich aber auch hervorragend als Beilage.

So bereitet ihr Buchweizen zu: Am besten kauft ihr es direkt in einem russischen Laden. Auf eine Tasse Buchweizen kommen zwei Tassen Wasser. Bei starker Hitze aufkochen lassen und dann bei niedriger Temperatur köcheln lassen, bis das Wasser verkocht ist. Wichtig ist, dass ihr den Topf abdeckt und nicht umrührt, sonst kann der Buchweizen trocken werden und sein Aroma verlieren.

 

Lachs/Fisch

Eiweiß, Fettsäuren, Vitamine, Mineralstoffe wie Jod – wer Fisch isst, isst gesund. Die omega-3-Fettsäuren im Fisch sind gut für das Herz, Gehirn und Immunsystem.

In russischen Gewässern sind Fische aus der Lachsfamilie weit verbreitet und daher auch schon immer fester Bestandteil der russischen Küche. Er wird gebacken, angebraten, gegrillt oder gedünstet. Und Lachs ist sowohl in Russland als auch in Deutschland mega gesund, einer der nahrhaftesten Speisefische der Welt.

In Russland ist schon seit Jahrhundert Kaviar ein absoluter Hochgenuss – vor allem für die Oberschicht, deswegen wird es auch „schwarzes Gold“ genannt. Mittlerweile hat sich diese Delikatesse weltweit herumgesprochen. Kaviar, die unbefruchteten Eier des Störs, enthält noch mehr Proteine als Fisch oder Fleisch. Wir empfehlen dennoch nur dosierten Genuss von Kaviar. Zu viel wäre zwar immer noch gesund für den Körper, aber ungesund für den Geldbeutel.

In diesem Sinne: Für die Gesundheit!

 

Weitere Hintergrundinformationen zum Thema Ernährung findest du im Ratgeber Gesundheit der IKK classic unter www.ikk-classic.de.