Spieler von Borussia Dortmund bei einer Trinkpause

Trinken beim Sport: Ohne Wasser läuft nix

Wer wenig trinkt, spielt schlechter.

Unser Körper besteht überwiegend aus Wasser. Täglich verliert er bis zu 2,5 Liter Flüssigkeit, die über Haut, Harn und Atem abgegeben wird. Beim Leistungssport kann sich diese Menge verdoppeln, da Profis während der Trainingseinheiten – gerade in den Sommermonaten - so richtig ins Schwitzen kommen.

Umso wichtiger ist also, dass ihr genug Flüssigkeit zu euch nehmt, um nicht zu dehydrieren oder durch einen mangelnden Elektrolyte-Haushalt Muskelverletzungen zu riskieren. Auch unsere Organe funktionieren bei einem Flüssigkeitsmangel nicht richtig, da diese und unsere Zellen nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden.

Darum ist es entscheidend, dass während des Wettkampfs und Trainings Getränke in greifbarer Nähe sind. Denn schon ein Flüssigkeitsverlust von 1 Liter reduziert die Leistungsfähigkeit um zehn Prozent, da unsere Muskeln zu einem großen Teil aus Wasser bestehen. Wer dribbelt wie Christian Pulisic, grätscht wie Marcel Schmelzer oder sprintet wie Maximilian Philipp, der braucht Wasser um nicht schlapp zu machen. 

 

Bereits vor dem Wettkampf sollten Sportler ausreichend trinken, um Reserven aufzubauen. Bei hohen Temperaturen sind - in Absprache mit dem Schiedsrichter - Trinkpausen wichtig. Diese schützen Spieler vor einer Dehydrierung und damit verbundenen Kreislaufproblemen.

In der Halbzeit empfehlen Sport- und Ernährungswissenschaftler maximal 0,5 Liter zu trinken, um einen „Wasserbauch“ zu vermeiden und nicht mit einem Völlegefühl auf den Platz zurückzukehren.

Nach dem Abpfiff hilft ein Recovery Drink oder ein Energie-Gel. Beide enthalten viele Nährstoffe wie Magnesium und Natrium und unterstützen die Regeneration nach dem Spiel.

Weitere Hintergrundinformationen zum Thema Trinken findest du im Ratgeber Gesundheit der IKK classic unter www.ikk-classic.de.